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Erwin Michenthaler – Vom Schindluder (SdV)

ein Pamphlet


Werk und Fotografie Erwin Michenthaler



Es soll einen persönlichen Überblick geben über die Nudelsuppe, auf der wir zu schwimmen gekommen sind. Das Pamphlet soll eine Diskussionsgrundlage bilden und  kann ebenda auch in Zeitungsform mitgenommen und im E Mail Verkehr weiter entwickelt werden.
Nicht soll es stecken bleiben in bloßer Diskursdarstellung, sondern natürlich soll es die Redseligkeit ankurbeln. Wir sind ja angefochten von großen oberflächlichen Gesten und marginalisiert in vom Tisch gewischten Ansprüchen,
während unsere Medien in sprachverwutzelter Beliebigkeit am Obsoletti knabbern. Was haben wir also den Prosecco süffelnden Autoschnalzern entgegen zu halten?


Lesung und Diskussion:
Freitag, 01. Juni 2018
19 Uhr

Nachzulesen vorort im RHIZOM
Bis 13. Juni 2018

Öffnungszeiten
Jeden Mittwoch und Samstag 15 bis 18 Uhr und
nach telefonischer Vereinbarung T 0699-12489300

RHIZOM
Annenstraße 52
8020 Graz

Im Rahmen der Projektreihe Die Schwerkraft der Verhältnisse*(SdV) (*Marianne Fritz)
Die Projektreihe „Die Schwerkraft der Verhältnisse“ filtert aus dem Realitätsmaterial, das uns die Regierung vorlegt, „harte Wahrheiten“, um sie mit allen Sinnen zu übersetzen. „Hetze gegen die Reichen“ kann sich als struktureller Feldzug gegen die Prekarisierten offenbaren, vorgebliche „Bekämpfung von Sozialbetrug“ als Rückbau des Sozialstaates in Richtung Hartz IV. „Neue Gerechtigkeit“ kann sich als Steuerfreiheit für arbeitsloses, ererbtes Einkommen entblättern. In der Dekonstruktion der schönen Vorgaben und programmierten Reden soll sich das Substrat resilienter Poesie und Ästhetik bilden.

Mit Eva Brede / Bernadette Moser, Josef Fürpass, Leo Kreisel-Strausz, Mirko Maric, Margit Maure, Albert Pall / e.d gfrerer, Wolfram Scheucher, H.J. Schubert, an.thon, Tatjana Fiedler, Ingo Abeska, Severin Hirsch, Edda Strobl, Catherine Rollier, Erwin Michenthaler, Laszlo Varvasovszky u.a.

Dauer:
Vs bis Juli 2018

Fortsetzungen werden per mail, via facebook und auf der homepage angekündigt.


Mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Graz, der Kulturabteilung des Landes Steiermark und des Bundeskanzleramts – Sektion 2 Kunst

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