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Sanela Pansinger & Karlheinz Boiger

Eröffnung: Dienstag, 09. April 2024, 18 Uhr
RHIZOM, Annenstraße 52, 8020 Graz

Einführende Worte von:
Sanela Pansinger und Karlheinz Boiger

Öffnungszeiten:
Do und Fr 16:00-19:00
(11., 12., 18., 19., 25. und 26. April)
Sa 13:00-17:00
(13. und 20. April)

Die Rauminstallation „Die Gute Lücke“ thematisiert Dynamik von Leerstellen, unter anderem im städtischen Raum und betont ihr Potenzial sowie ihre Bedeutung für die urbane Gestaltung. Eine digitale und analoge Installation schafft eine immersive Erfahrung, welche die Besucher:innen einlädt, verschiedene Dimensionen von [Stadt-]Lücken zu erkunden.

Milo Strauss, Florian Sorgo
Landlord’s Game: „Wild Game“ statt „Brot & Spiele“

Donnerstag, 21. Dezember 2023, 19 Uhr
RHIZOM, Annenstraße 52, 8020 Graz

Als nächste Inkarnation von Purgatorium RHIZ* erfinden wir ein Gesellschaftsspiel, in dem Praktiken selbstbestimmten Lebens konsultierbar werden. Als Inspiration dient Lizzie Magies „The Landlord’s Game“ aus dem Jahre 1904, das entwickelt wurde um spielerisch auf die Gefahren eines privatisierten Immobilienmarktes hinzuweisen. In einer langen Geschichte des kapitalisierten Ideenraubs pervertierte sich daraus das weltweit bekannte Brettspiel „Monopoly“.

Sound Installation und andere Anomalien

Eröffnung der Ausstellung:
Donnerstag, 30. November 2023, 19 Uhr
RHIZOM, Annenstraße 52, 8020 Graz
Einführende Worte von Wolfgang Oeggl

Dauer der Ausstellung:
1. Dezember -15. Dezember 2023
Donnerstag, Freitag, Samstag
jeweils von 17–20 Uhr

Die Künstlerin ist auch am Freitag, den 15. Dezember anwesend.

Der Raum, der bleibt. Die Zeit, die bleibt. Zeitraum. Raum-Zeit-Kontinuum. Raumzeit-Krümmung.
Ein Wurmloch im Paradeiser. Singularitäten. Ein Ereignishorizont. Ein schwarzes Loch im Raum.
Anziehend. Severin dichtet undichte Stellen.

Rauminstallation (2023)
25 Objekte (2015/23)

Eröffnung der Ausstellung:
Mittwoch, 25. Oktober 2023, 19 Uhr
RHIZOM, Annenstraße 52, 8020 Graz
Einführende Worte von Wenzel Mraček

Dauer:
26.10. – 11.11. 2023, Do – Sa, jeweils 17 – 20 Uhr

Ist es Introspektion, was mich lehrt, ob ich’s mit einem echten Sehen zu tun habe, oder doch mit einem Deuten? Zuerst einmal muss ich mir klar werden, was ich denn ein Deuten nennen würde; woran sich erkennen lässt, ob etwas ein Deuten oder ein Sehen zu nennen ist. (…) Ludwig Wittgenstein

Fiktive menschliche Gesichtszüge werden zu artikulierten Spuren der Erinnerung – erst zur Zeichnung und somit zum Bild. Aus einem in mehreren Phasen geschaffenen Formenkanon aus linearen, zeichenhaften Elementen, die in wiederholten und veränderten Rhythmen zerlegt oder zusammengefügt werden, bilden sich Generationen anonymer Einzelportraits. Durch die elementaren Ähnlichkeiten – überformt in ihrer Leere und Blöße – entstehen scheinbare Verwandtschaften und eine kollektive Übereinstimmung.

Komponieren als Umherstreifen zwischen Idee, Klang, Bild und Schrift – Partituren, Skizzen, Hörstationen

Eröffnung der Ausstellung:
Freitag, 29. September 2023, 20 Uhr
RHIZOM , Annenstraße 52 , 8020 Graz
Die Künstlerin ist anwesend.
Einführende Worte von Burkhard Stangl

Dauer: 30.09.–14.10.:
Donnerstag, Freitag, Samstag
jeweils 17–20 Uhr

Finissage
Lecture Performance mit Katharina Klement
Samstag,14. Oktober 2023, 20 Uhr

Konzert/Uraufführung
Monde II
Freitag, 6. Oktober 2023, 21.30 Uhr
Helmut List Halle, Waagner-Biro-Straße 98a, 8020 Graz
Auftragskomposition des ORF musikprotokoll im
steirischen herbst
Schallfeld Ensemble mit Werken von Beat Furrer,
Katharina Klement, Sehyung Kim, Carlo Elia Praderio

Der Entwurf einer Graphic Novel als begehbarer Raum

Zeichnungen, Skizzen und Texte zum Projekt, das eine illustrierte Erzählung ist, verfasst von einem gewissen Lalo Palerme. Die endgültige Form wird wohl ein Buch oder Comic sein. Hier bildet das Material Streugut im Raum. Es geht um einen fake brother, um optische und humorige pseudohistorische Simulationen, um Original, Kopie und Fälschung, kurzum: analoge Kunstausübung. Die ungebrochen lustvolle Nachahmung, offen diskutiert, zeigt die Defizite von digital verbreiteten, gefälschten Erzählungen und ersetzt das theatrale Politische durch den steten, inhärenten Skandal von Kunst.

ad hoc

Das Gedicht ist unveröffentlicht – es stammt aus dem neuen Buchmanuskript von Margret Kreidl Schlüssel zum Offenen,das im März 2021 in der Edition Korrespondenzen erscheinen wird.

…und was werden wir sehen? den Tunnel am Ende des begrenzten Horizonts? Montage: H.J. Schubert

Margret Kreidl, Ich bin eine Demokratie,
Textintervention im Rahmen von art contains 2020, Foto: Lucas Cejpek

Textinstallation Darwin Andino, Comayagua, Honduras, 2021

Wo ist das Geld? – Eine Frage, die zur Zeit in Honduras öffentlich an die Regierung gestellt wird. Vermutlich nicht nur in Honduras?

*hier bitte adäquates Adjektiv einfügen: z.B. zunehmende, exakte, spannende, verheerende, unerbittliche, einfältige, stotternde, rasende, geschmacklose, lebensferne, verbindliche, grelle, allumfassende, penible, kleine, großartige, kostenlose, fotorealistische, kümmerliche, liebevolle …

Klang-Installation & Projektionen & Konzerte

Bordun, italienisch bordone, bedeutet soviel wie „Brummbass“ und bezeichnet den ausgehaltenen Basston zur Begleitung einer Melodie. Er bildet den elementaren Bestandteil der Drone Music, der sich das 2019 in Graz gegründete Bordone Ensemble verschrieben hat.
In Form einer Installation wird der Raum von ineinander verwobenen Stücken der einzelnen Musiker*innen des Ensembles eingenommen, in denen Elemente von akustischen und digitalen Klangerzeugern, Field Recordings und Tapemanipulationen ineinandergreifen.
Verwandte Bausteine finden sich auf visueller Ebene in den Projektionen des Film- und Projektionskünstler*in-nenkollektivs OchoReSotto – Fotografien, Found Footage und Manipulationen des Materials.

Installation

Nulla is an off-space gallery on the outskirts of Lviv, founded in 2022 by Anton Tkachenko as a reaction to the forced relocation from Kharkiv to Lviv due to the Russian invasion of Ukraine. On February 10th Anton will recreate Nulla in the garden of RHIZOM. He will create the exhibition that will only exist for a short moment when Anton will take photos of it.

(rhizom.lebend.geschichte III)
Öffentliche Sichtungen 1988–1992

Wir öffnen nochmals unsere Archiv-Boxen, um Material und Erinnerungen ziehen zu lassen – das Dokumentarische aufs Wesentliche zu reduzieren. Am Ende dieses Prozesses (in 7 Stationen je 5 Jahre) wird das Archiv an einen anderen Ort (POTON -1) verbracht und der Zwischenzeit überantwortet. Um dem Jetzt den Platz einzuräumen.
Alles ist in der Welt, der Erinnerung, dem Vergessen, der unbewußten Anknüpfung überlassen.

Buchpräsentation · Predstavitev knjige
Brodi 1, Das Gedächtnis des Ortes ·
Kraj in njegov spomin
Petra Kohlenprath im Gespräch mit David Kranzelbinder

Vor sieben Jahren haben wir, meine Schwester und ich, uns auf die Suche gemacht, um Sprache zu finden. Um Geschehnisse, die lange vor unserer Geburt stattgefunden haben, im Mikrokosmos unseres familiären Systems sichtbar zu machen.

Rauminstallation

Mirko Maric stellt seine Impressionen über
Bewegung, Dynamik, Geschwindigkeit, Mobilität und das Miteinander vor.

Zita Oberwalder Fotografien

Auszüge aus den Projekten Hotel Europa (Fotoessay tabula rasa, Ex-Jugoslawien, 2021) und metaphorai (Athen, 2022)

Im Februar 2022 hat die Welt sich verändert. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die neue Realität der Ukrainer*innen aus der Perspektive zweier sehr unterschiedlicher Künstler*innen, die Charkiw des Krieges wegen verlassen haben.

Antons Werke zeigen alltägliche Dinge, die seit Beginn der weit über militärische Aspekte hinausreichenden russischen Invasion in das Leben aller Ukrainer*innen Einzug gefunden haben – große und kleine Veränderungen, mit denen sich jede/r Einzelne tagtäglich konfrontiert sieht.

Laut Umweltexperten ist Österreich „Europameister“ bei der Verbauung von grünen Flächen. 
Täglich wird eine Fläche von umge­rechnet 30 Fußballfeldern zubetoniert. In der Steiermark ist es etwa ein Fußballfeld pro Tag. In Graz jede Stunde 10 m2.

Installation Sound Video Vinylbox-Release

SCHLAUCH wurde 1991 in Graz mit dem Ziel der Entwicklung und der Konstruktion von Klangmaschinen, Steuerungseinheiten, Triggerschaltungen und Feedbacksystemen auf analoger Basis gegründet. Der Begriff Musik wurde zugunsten des erweiterten Begriffs Lauterzeugung aufgegeben. Experimente im Extrem-bereich mit organischem Material – vorwiegend mit dem eigenen Körper –wurden richtungsweisend für die Arbeit des Kollektivs.