Im Februar 2022 hat die Welt sich verändert. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die neue Realität der Ukrainer*innen aus der Perspektive zweier sehr unterschiedlicher Künstler*innen, die Charkiw des Krieges wegen verlassen haben.
Antons Werke zeigen alltägliche Dinge, die seit Beginn der weit über militärische Aspekte hinausreichenden russischen Invasion in das Leben aller Ukrainer*innen Einzug gefunden haben – große und kleine Veränderungen, mit denen sich jede/r Einzelne tagtäglich konfrontiert sieht.

von Milo Strauss im Rahmen des Projektes desde aquí. von hier aus.

Kühler Realismus ist die Feststellung, das mittlerweile rund 70% aller in Lateinamerika ansässigen, international agierenden Unternehmen Programme zur „Sozialen Unternehmensverantwortung“ eingerichtet haben. Wie magischer Realismus scheint die Tatsache, dass man im Oktober 2008 in Managua, Nicaragua zu Fuß von einem Zeltlager unheilbar kranker Bananenplantagenarbeiter aufbrechen konnte, um wenig später in einem Zeltlager unheilbar kranker Zuckerplantagenarbeiter anzukommen. Obwohl die BewohnerInnen beider Lager aus derselben Gegend, dem Westen Nicaraguas stammten, lag eine Generation und die Entdeckung der „Sozialen Unternehmensverantwortung“ zwischen ihnen. Wie ein Vorzeigeprojekt der „Sozialen Unternehmensverantwortung“ in Chichigalpa, Westnicaragua seine größten Erfolge feiern konnte, ohne den es umgebenden Tod und Zerfall zu berühren, behandelt der folgende Text.

Installation Sound Video Vinylbox-Release

SCHLAUCH wurde 1991 in Graz mit dem Ziel der Entwicklung und der Konstruktion von Klangmaschinen, Steuerungseinheiten, Triggerschaltungen und Feedbacksystemen auf analoger Basis gegründet. Der Begriff Musik wurde zugunsten des erweiterten Begriffs Lauterzeugung aufgegeben. Experimente im Extrem-bereich mit organischem Material – vorwiegend mit dem eigenen Körper –wurden richtungsweisend für die Arbeit des Kollektivs.

ad hoc

Das Gedicht ist unveröffentlicht – es stammt aus dem neuen Buchmanuskript von Margret Kreidl Schlüssel zum Offenen,das im März 2021 in der Edition Korrespondenzen erscheinen wird.

…und was werden wir sehen? den Tunnel am Ende des begrenzten Horizonts? Montage: H.J. Schubert

Textinstallation Darwin Andino, Comayagua, Honduras, 2021

Wo ist das Geld? – Eine Frage, die zur Zeit in Honduras öffentlich an die Regierung gestellt wird. Vermutlich nicht nur in Honduras?

Margret Kreidl, Ich bin eine Demokratie,
Textintervention im Rahmen von art contains 2020, Foto: Lucas Cejpek